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Musterhaus mit modernster Heiztechnik

Tag der offenen Tür: EVM und Massivhaus Mittelrhein zeigen am 26. September Musterbeispiel für energieeffizientes Bauen

KOBLENZ. Zum Tag der offenen Tür nach Mayen laden am Sonntag, 26. September, die Energieversorgung Mittelrhein GmbH (EVM) und Massivhaus Mittelrhein GmbH ein.

Im Hinter Forst 1 ist ein energetisch hochmoderner Neubau zu sehen. Herzstück des Hauses ist eine effiziente Zeolith-Gaswärmepumpe. Darüber hinaus sorgt unter anderem eine optimierte Gebäudehülle für geringen Energieverbrauch im Gebäude. Das neue Zuhause von Katja Müller und Andreas Frank wird von Massivhaus Mittelrhein gebaut. Das Paar erprobt im Rahmen der EVM-Klimaschutzaktion die neuartige Zeolith-Gaswärmepumpe in der Praxis. Am Tag der offenen Tür wird die mit Erdgas und Solar betriebene Heizanlage in Betrieb gehen. Von 13 bis 17 Uhr beantworten Energieberater der EVM vor Ort alle Fragen zum Heizsystem, Mitarbeiter der Massivhaus Mittelrhein und Hersteller geben Auskunft zum energieeffizienten Bauen und den im Haus verwendeten Materialien. Bei schönem Wetter können sich die kleinen Besucher auf der EVM-Hüpfburg vergnügen, solange sich die Eltern im Haus informieren.

Zunächst ein Jahr lang werten die EVM und der Heizungshersteller Vaillant alle Daten der Gaswärmepumpe genau aus, die EVM macht die Ergebnisse über ihre Kundenzeitschrift und die Medien bekannt. Dafür haben die Bauherren die rund 19.000 Euro teure Anlage zu einem Sonderpreis von 5.000 Euro erhalten. Für die Erprobung einer zweiten Demonstrationsanlage in einem Bestandsbau, sucht die EVM noch ein geeignetes Gebäude.

Die EVM und Massivhaus Mittelrhein möchten innovative Heiztechniken voranbringen, um in Privathaushalten die Energieeffizienz zu erhöhen und den Kohlendioxidausstoß zu verringern. Die EVM bietet dafür persönliche Energieberatung und umfangreiche Förderprogramme. „Wir unterstützen den Umstieg auf moderne Heizungssysteme seit Jahren“, informiert Christian Schröder, Unternehmenssprecher der EVM. „Als kommunales Unternehmen fühlen wir uns mitverantwortlich für den Energieverbrauch unserer Kunden und den Klimaschutz in der Region.“ Nici Buch, Vertriebsleiter bei Massivhaus Mittelrhein, ergänzt: „Wir bauen nach neuesten Erkenntnissen und beraten unsere Kunden intensiv. Wir wollen, dass ihr neues Heim so wenig Energie wie möglich braucht. Der Unterhalt eines Gebäudes ist schließlich ein entscheidender Kostenfaktor.“

Im Rahmen ihrer Klimaschutzinitiative vergleicht die EVM den Betrieb einer Zeolith-Gaswärmepumpe in einem Neubau mit dem in einem Bestandsbau. „Wir möchten analysieren, wie die Technik unter verschiedenen Bedingungen arbeitet“, erklärt Christian Schröder weiter. Nachdem die EVM-Berater mit dem Haus in Mayen bereits einen geeigneten Neubau gefunden haben, suchen sie für den Betrieb in bestehenden Gebäuden noch nach einem passenden Objekt. In Frage kommen Hausbesitzer, in deren Haus eine energetische Sanierung – wie etwa Dämmmaßnahmen – in Planung oder bereits erfolgt ist. Zudem muss eine Fußbodenheizung installiert und das Dach für den Betrieb einer Solaranlage geeignet sein. Interessenten, die sich bei Sabine Lerner unter der Nummer 0261 402-288 oder per E-Mail This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. melden, vermittelt sie gerne ein Beratungsgespräch mit einem Energieberater, der prüft, ob das Haus für die Demonstrationsanlage in Frage kommt. Alternativ könnten Interessenten einen Fragebogen zur Aktion von der EVM-Homepage herunterladen, ausfüllen und an die EVM senden. Alle Informationen sind unter www.evm.de in der Rubrik Privatkunden, Service, Innovative Erdgasanwendungs-techniken zu finden.

Zentraler Bestandteil der Zeolith-Gaswärmepumpe ist der Werkstoff Zeolith. Die Namensgebung leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „siedender Stein“. Und das nicht ohne Grund. Bei der Aufnahme von Wasserdampf erhitzt sich das Zeolith auf eine Temperatur von bis zu 80 Grad Celsius. Der Prozess nennt sich Adsorption und liefert Wärme, die für den Heizprozess genutzt werden kann. Die Verdampfung des Wassers wird über Solarkollektoren, also über kostenlose Umgebungswärme, angestoßen. Sollte die Energie aus den Solarkollektoren nicht ausreichen, springt die ebenfalls integrierte Erdgas-Brennwertheizung ein. In der zweiten Phase wird das Zeolith dann über die Gas-Brennwerteinheit wieder getrocknet. Wird aus dem Zeolith das Wasser ausgetrieben, entsteht Wasserdampf. Die im Wasserdampf gespeicherte Energie kann durch Kondensation ebenfalls dem Heizprozess zugeführt werden. Dieser Vorgang wird als Desorption bezeichnet. „Die Zeolith-Gaswärmepumpe hat einen Gesamtnutzungsgrad für Heizung und Warmwasserbereitung von rund 130 Prozent und stößt damit über 20 Prozent weniger Kohlendioxid aus, als herkömmliche Heiztechniken“, sagt Christian Schröder.

Die EVM investiert seit Jahren konsequent in den Umbau der Energieversorgung. Nimmt man die Erfolge ihrer Fördermaßnahmen seit 1999 zusammen, ergibt sich eine Senkung des jährlichen Kohlendioxid-Ausstoßes in der Region von rund 60.000 Tonnen.

Die EVM ist als umweltfreundlicher Dienstleister ausgezeichnet und zertifiziert. Sie bietet ihren 165.000 Kunden einen umfassenden und persönlichen Service. Insgesamt versorgt sie mit ihrer Unternehmenstochter Gasversorgung Westerwald GmbH (GVW) 253 Kommunen mit Erdgas. Zudem ist die EVM Stromgrundversorger in der Stadt Cochem und beliefert darüber hinaus Teile der Region mit Strom. Ihr obliegt auch die Betriebsführung mehrerer Wasser- und Abwasserwerke.

Ansprechpartner für die Presse:
Christian Schröder, Unternehmenssprecher
Telefon: 0261 402-298
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Katharina Gardyan, Pressereferentin
Telefon: 0261 402-440
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

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